Full text: Bezirksfürsorgebehörde Laupheim Protokoll des Ausschusses vom 29.5.1928 bis 16.4.1931 Band II Seite 261-596

Sitzung am 19. Juli 1929. 
Untm hat bei der B.F.B. am 8.7, 
1929. für seine Ehefrau Rosine für das 
am 3.6.1929. geborene Kind „ Richard " 
V^ochenfürsorge beantragt. 
Der Ehemann Rieger arbeitet z.Zt. am 
Jllerkanal bei Jllertissen/Altenstadt. 
Er verdient wöchentlich 32 RM. Er muss 
wegen der Entfernung sich in der Arbei= 
terkantine verköstigen und kommt erst 
spät abends nach Hause. 
Die Ehefrau Rieger ist ohne Einkommen 
Die Eheleute Rieger wohnen bei den 
Schwiegereltern Friedrich und Katharine 
Waibel, Händlers Eheleute, die am Tisch 
mitessen. 
Vermögen ist nicht vorhanden. 
Äusser dem Neugeborenen ist noch 1 Kinfl 
im Alter von 2 Jahren da. 
Ein Anspruch an eine Krankenkasse be 
steht nicht, da die Wartezeit nicht er 
füllt ist. 
Die O.F.B. Unterbalzheim anerkennt 
eine Bedürftigkeit vorläufig nicht. 
Die B.F.B. befürwortet den Antrag 
Rieger. 
Beschluss : 
Frau Hebamme Gross in Unterbalzheim die Gebühr mit 33 RM. 
für die Wöchnerin Rosine Rieger auszubezahlen, 
der Wöchnerin Rieger eine einmalige Beihilfe von -: 30 RM. 
zu verwilligen.
	        
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