Full text: Bezirksfürsorgebehörde Laupheim Protokoll des Ausschusses vom 29.5.1928 bis 16.4.1931 Band II Seite 261-596

Sitzung am 16. Mai 1930. 
Er ist seit 12.3.1928 arbeitslos. 
Eine Arbeitslosenunterstützung bezieht 
er nicht, weil die Voraussetzungen hie- 
für fehlen. 
Die Familie Gerstung steht bereits 
2 Jahre in öff. Fürsorge bei der BFB. 
Ein Anspruch auf Familienwochenhilfe 
durch eine Krankenkasse besteht nicht. 
Die Wöchnerin musste zur Geburt in 
das Bez.Krankenhaus verbracht werden. 
Die Aufnahme war vom 26.2.- 8.3.1930 
Beschluss : 
1. Die für Frau Rosa Gerstung, Ehefrau des Friedrich G. in 
Laupheim entstandenen Entbindungskosten zu bezahlen, 
2. Frau Gerstung eine einmalige Beihilfe von -: 30 RM. zu geben 
§ 29. 
Josef Ruf , Gärtner in Laupheim hat 
am 14.5.1930 durch die OFB. Laupheim 
für seine Ehefrau Elisabeth geb. Jehle 
für 1 am 21.2.1929 geborenes Kind Elisa 
beth Charlotte Eleonore Antrag auf Wo 
chenfürsorge gestellt. 
Der Ehemann Ruf ist am 17.3.1904 und 
die Ehefrau Ruf am 26.4.1895 geboren. 
Der Ehemann arbeitet als unständiger 
Gärtner und hat angeblich ein durch 
schnittliches Monatseinkommen von 70 bi 
80 RM., wovon für Mietzins 30 RM. abge 
hen . Weiteres Einkommen ist nicht da. 
Vermögen ist ebenfalls keines da.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.