Full text: Bezirksfürsorgebehörde Laupheim Protokoll des Ausschusses vom 29.5.1928 bis 16.4.1931 Band II Seite 261-596

zun^ am 16. April 1931 
Die Zahnarztkosten waren nach dem 
beigelegten Kostenvoranschlag auf 
480 RM. berechnet und wurden diese 
Kosten nach Ueberprüfung durch den 
Schulzahnarzt auf 276 RM. festgelegt 
Der SchulZahnarzt befürwortet zu 
nächst die rechtseitige Versorgung des 
Mundes und die Anfertigung von Brücken= 
ersatz. Dr.med, Stokburger beantragt 
in seinem Attest vom 16.12.1930 eine 
sofortige Regulierung des Gebisses. 
Das Stadt, Wohlfahrtsamt Ulm teilt 
in seinem Schreiben vom 2.3.1931 noch 
mit, dass die Einkommensverhältnisse^f 
des Rugel sich in der Zwischenzeit nich; 
i 
geändert haben; dagegen trete ab 1.4. 
1931 eine wesentliche Erhöhung des 
Schulgelds bei dem Sohn Walter ein. 
Jn der heutigen Aussprache wurden 
die Verhältnisse des Rugel eingehend 
erörtert und von verschiedenen Seiten 
darauf hingewiesen, dass durch diese 
Familie fortgesetzte Unterstützungsge= 
suche aller Art einkommen. Mit diesen 
Gesuchen müsse einmal Schluss gemacht 
1 
werden umsomehr als R. ein nicht unbe 
deutendes Renteneinkommen habe. Das . 
derz• Einkommen des Rugel sei gemessen 
an dem Einkommen weiter Volkskreise 
so hoch, dass von einer Notlage und da= 
mit einer dauernden Inanspruchnahme der ' 
öff. Fürsorge nicht mehr gesprochen — ■
	        
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