Full text: Bezirksratsprotokolle 15. Januar 1910 bis 19. Februar 1914

12, XI. 1910. 
werde, allerdings kommt, dort in Betracht, 
daß da.', tägliche Quantum ein größeres 
/Vn-ix^ -» 
sei als unseres, -<n Ochsenhausen 
c ' /- ■■'>■ rr andere Verhältnisse als in Bi- 
berachz^^ort^ind die Metzger uneinig, 
haben keine Jnnung und zum dritten kommt 
in Betracnt, daß die Fleiscnlieferungen 
in das Waisenhaus im Durchschnitt wohl 
geringwertiger sein werden, als wir sie 
verlangen müssen, 
Es wird schli»ß 1 ich-d^rnian der Überzeugung 
ist, daß auch die Jnnung billiger lie- 
e 
fern könnte- anger^t, den Obermeister der 
Jnnung zur münd1lenen Verhandlung zu 
um 
berufen und-mit ihm günstigere^! ef erunge •> 
bedingungen vereinbaren zu f uoiio», 
Der^^^rme 1 ster der Jnnung schildert die 
in Biberach durch den Viehmarkt bestehen- 
d en ungün.stjg.en Einkauf sverhäl tni sse, 
die durch die zalreichen ansäßigen und 
die auswärtigen Händler ungünstig beein 
flußt werden, so daß die Biberacner 
Metzger schwer tun, bis sie das erforder 
liche Schlachtvieh beieinnander haben. 
Zudem gebe es wenig Viehoder es räiche 
bei dem großen Fleischkonsum der eben 
bei den j ezigen Lebensverhältnissen-, wo 
sich alle Kreise Fleisch gönnen, be - 
stehen, nicht aus. So sei es der Jnnung 
- die eben einmal bestehe,nicht möglich,
	        
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