Full text: Bezirksrats-Protokoll Laupheim April 1924 bis April 1928

1-7. 
Den 12. Mai 1927. 
II. § 29 der Satzung erhält folgende neue Fassung • 
„ § 29 Erwerbung uon Wert-papieren und Wechseln, 
1. Die Sparkasse hat zur Sicherung ihrer Zahlungsbereit= 
schäft einen Teil ihres Vermögens im Mindestbetrag von 9 vD 
ihres gesamten Einlagenbestandes in Wertpapieren anzulegen,- 
2. Zugelassen sind ? 
a 7 Schuldverschreibungen und Sehuldbuchforderungen des 
Deutschen Reichs und der Länder, ferner Inhaber schuld^ 
Verschreibungen der württ. Gemeinden und solcher sonstii 
gen öffentlichen Körperschaf ten des Landes, an die * 
Darlehen ohne Sieherheitsleistuna abgegeben werden 
dürfen fvgl.§^2 Ziff.21; 
b) DnhaberSchuldverschreibung en des Deutschen Sparkassen= 
und Giroverbands in Berlin; 
el Schuldverschreibungen auf den Dn^aber, die vom Deut« 
sehen Reich oder einem deutsehenffvuer einer württ.Ge= 
meinde (Gemeindeverband) gewährleistet und außerdem 
seitens des Gläubigers kündbar sind oder einer regele 
mäßigen Tilgung unterliegen; 
dl Pfandbriefe oder gleichartige Schuldverschreibungen 
auf den Dnhaber, die von einer deutschen öffentlichen, 
durch Vereinigung von Grundbesitzern gebildeten Kredite 
anstalt oder von einer deutschen öffentlichen Grunde 
Kreditqnstalt mit staatlicher Genehmigung ausgegeben 
sind; 
el Pfandbriefe oder Kommunal Schuldverschreibung en einer 
württ .Hypo thekenaktiengesellschaft; 
fl weitere Wertpaptere r die vom Ministerium später zur 
Anlegung von Sparkassenvermögen allgemein für geeignet 
erklärt werden. 
1. Die Sparkasse kann Wechsel erwerben, sofern sie eine 
Verfallzeit von höchstens drei Monaten haben und aus 
ihnen in der Regel drei mindestens aber zwei als sicher 
zahlungsfähig bekannte Verpflichtete haften. Die Wechsel 
müssen der Wechselordnung entsprechen. Der Bestand an 
Wechseln einschließlich der Verpflichtungen aus weiter^ , 
gegebenen Wechseln darf höchstens 1 9 v.H. des Gesamte 
einlagebestandes erreichen und muß in einer Obligoliste 
zahlenmäßig fortlaufend ersichtlich gemacht werden. * 
Diese Satzungänderungen gelten$ im voraus als ge= 
nehmiat,
	        
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